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Nagel-Bild: Home is Where your Art is

In meinem Flur steht seit Kurzem dieses Bild, das ich aus Nägeln, Holz und Schnur gebastelt habe. Meine Nachbarn waren zwar etwas angefressen wegen dem Lärm, aber eine Tafel Schokolade hat die Wogen wieder geglättet. Und ich finde, die Hämmerei hat sich gelohnt!

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Die Technik für das Bild kenne ich noch aus Kindergartenzeiten. Damals haben wir Nägel kreuz und quer in ein Brett geschlagen und dann mit einer Schnur umwickelt, bis ein abstraktes Irgendwas entstand, das wir stolz unseren Müttern geschenkt haben. Heute mache ich keine wilden, undefinierten Nagelbilder mehr, sondern ein kleines Statement für den Flur und ich schenke es auch nicht meiner Mutter, sondern behalte es lieber selbst (Sorry, Mamsen!).

Für dieses Projekt braucht ihr ein Holzbrett, Acrylfarbe, falls ihr das Brett anmalen wollt, eine Vorlage für den Schriftzug, Malerkrepp, Nägel (viele Nägel), Hammer, Schnur oder Wolle, Schere und flüssigen Kleber.stepps1_fertig

  1. Streicht das Brett mit Acrylfarbe an – ich habe hier ein ganz leichtes Rosa gewählt.
  2. Die Vorlage könnt ihr hier ausdrucken. Vergesst nicht, auf “Querformat” zu stellen. Die Schrift zurecht schneiden und auf das Brett kleben. Wenn ihr, wie ich das gemacht habe, mehrere A4 Blätter benutzt, achtet darauf, dass der Zeilenabstand zwischen den Worten derselbe ist.
  3. Jetzt wird gehämmert: Entlang der Vorlage Nägel in das Brett schlagen, und zwar so viele, dass man die Buchstaben gut erkennen kann. Ich habe pro Buchstabe ca. 20 Nägel verwendet – also insgesamt ca. 400 Nägel.
  4. Reist das Vorlagenpapier ab – je nach dem bleiben Reste an den Nägeln hängen, die könnt ihr mit einer Pinzette entfernen.
  5. Verbindet nun die einzelnen Nägel mit Wolle, bis die Buchstaben gefüllt sind. Damit sie klar zu erkennen sind, die Wolle auch um die Buchstaben herum führen, sodass ihr einen Umriss habt. Das Ende verknoten, abschneiden und mit Bastelkleber befestigen.stepps2_fertig

So, das war das erste Projekt. Ich hoffe, die Idee gefällt euch und Ihr bekommt beim Nachmachen keinen Ärger mit den Nachbarn wegen der exzessiven Hämmerei!

Liebe Grüße und bis bald!

Liska

5 Kommentare

  1. Hallo Lisa, ich bin begeistert von deiner Seite!!!Liebe Grüsse aus Basel, Angelika Berger

  2. sehr schöne idee! kann man auch bestimmt gut indirekt beleuchten, indem man nach belieben löcher mit dem akkuschrauber in die platte bohrt und dann die leds einer led-kette von hinten hineinsteckt. gibt bestimmt ein angenehmes und vielseitiges licht. auch sind bei led den farben ja mittlerweile keine grenzen mehr gesetzt.

    klares blog design, gefällt mir sehr gut. werde aufmerksam folgen.

  3. Liska sagt

    Vielen Dank!
    Das mit den LEDs ist eine gute Idee. Probiers doch aus und schick mir am besten ein Bild von dem fertigen Werk 😉

  4. Hey Lisa,
    ich habe meine Variante endlich fertig und eingestellt 😉
    Danke für die Inspiration!
    Herzlichste Grüße
    Chriss

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